Giftpflanze
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Die Giftpflanzen bilden oft nur in bestimmten Teilen für Menschen gefährliche Stoffe: Außerdem bestehen Zusammenhänge zwischen dem Giftgehalt und dem Reifegrad von Früchten sowie dem Standort der Gewächse. In welchem Maß Vergiftungserscheinungen nach dem Verzehr von Pflanzenteilen auftreten, hängt wesentlich von der Menge ab. Auf dieser Tatsache beruht die Verwendung von hochgiftigen Pflanzenstoffen in entsprechend niedriger Dosierung als wirksame Medikamente. Zu den Gifpflanzen zählen auch diverse Kräuter, unter anderem auch das Jakobskreuzkraut.
[bearbeiten] Umgang
Obwohl reife Beeren, zum Beispiel von Seidelbast, Heckenkirsche und Schneebeere, für Kinder besonders verlockend erscheinen, müssen nicht alle Pflanzen, von denen eine Gefahr ausgehen könnte, aus dem Garten verschwinden. Kinder lernen durch konsequente und klare Warnungen schon früh, dass sie keine Früchte, Blätter oder Zweige unbekannter Pflanzen in den Mund stecken dürfen.
Zum richtigen Umgang mit Giftpflanzen gehört bei Pflegearbeiten, wie etwa Schneiden, Versetzen und Teilen, das Tragen von Handschuhen oder gründliches Reinigen der Hände sofort nach der Arbeit. Fällt bei Schnittmaßnahmen viel Material an, gibt es mitunter Bedenken, ob das Schnittgut auf den Kompost darf. Da während der Rotte auch die Inhaltsstoffe umgewandelt und zersetzt werden, bestehen dagegen keine Einwände.
Beachtung sollte Pflanzen geschenkt werden, deren Säfte phototoxische Reaktionen auslösen: Stängel und Blätter der Weinraute, des Diptams oder der Herkulesstaude enthalten Wirkstoffe, die in Kombination mit dem Sonnenlicht Verbrennungen und Reizungen der Haut hervorrufen. Beim Arbeiten mit diesen Pflanzen verhindert eine lückenlose Bedeckung der Arme und Hände unangenehme Folgen.
[bearbeiten] Weblinks
- Giftpflanzen im Garten bei Gartentechnik.de (Urfassung dieser Seite)

