Buschwindröschen

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Buschwindröschen

Noch früher als die Zierkirschen blüht das heimische Buschwindröschen [Anemone nemorosa]: eine kleine Staude, die sich gut zum Unterpflanzen von laubabwerfenden Gehölzen eignet. Die weißen oder je nach Sorte auch blauen oder rosa Blüten erscheinen bereits im März und April. Das Buschwindröschen blüht schon, bevor die sommergrünen Bäume und Sträucher austreiben, denn so steht ihm noch viel Licht für seine Entwicklung zur Verfügung.

Das Buschwindröschen bildet zarte, strahlend weiße bis rosafarbene Blütendecken, die sich schon im leichtesten Windhauch bewegen. Das Buschwindröschen stammt aus der Familie der Hahnenfußgewächse und bevorzugt einen mäßig frischen bis feuchten, nährstoffreichen Boden, gerne auch im Halbschatten. Regenwetter und Dunkelheit liegen den Blüten weniger: sie lassen dann die Köpfe hängen und schließen sich, um dann beim ersten Sonnenschein noch zauberhafter zu erstrahlen.

Der botanische Name Anemone geht übrigens auf das griechische Word Anemos für Wind zurück: die Bezeichnung nemorosa bezieht sich auf den Standort, an dem das Buschwindröschen [Anemone nemorosa] in der Natur wächst. Der Begriff nemorosa leitet sich vom lateinischen Wort nemorensis ab, was so viel wie wald- oder hainbewohnend heißt.

Für den Ursprung der Gattungsbezeichnung Anemone gibt es mehrere Erklärungen: Die Blütenblätter vieler Anemonen sind sehr zart und bewegen sich schon beim leichtesten Windhauch. Eine andere Erklärung bietet die griechische Mythologie: Demnach war Anemona eine Nymphe am Hof der Göttin Flora, die mit Zephyr, dem Gott des Windes, verheiratet war. Zephyr verliebte sich in die schöne Nymphe, die von der eifersüchtigen Flora in eine Blume - die Anemone - verwandelt wurde, um so die Rivalin auszuschalten.

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