Gartengerät

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Gartengeräte

Damit es im Garten auch richtig Spaß macht, benötigen Hobbygärtner entsprechende Geräte: Das Sortiment an Gartengeräten ist unüberschaubar groß, deshalb hier ein paar Tipps, welche Geräte notwendig sind und wann ein Kauf sinnvoll ist.

Inhaltsverzeichnis

Grundausstattung

Zur Grundausstattung gehören: ein Spaten, eine Grabegabel, eine kleine Handschaufel, eine Harke, eine Unkrauthacke und ein Kultivator beziehungsweise ein Drei- oder Vierzahn. Eine Gartenschere, eine Gießkanne und einen Wasserschlauch sowie in größeren Gärten auch eine Schubkarre für den Transport von Pflanzen sind ebenfalls vonnöten. Gartenscheren sollten gut in der Hand liegen und leicht zu öffnen sein.

Qualität

Die Geräte sollten aus gehärtetem Metall bestehen, damit sie der ständigen Belastung gewachsen sind: Edelstahl ist zwar teurer, hat aber den Vorteil, dass die Geräte nicht rosten, die Erde nicht daran kleben bleibt und zudem besser gesäubert werden können.

Gerät und Tülle, die Verbindung mit dem Stiel, müssen aus einem Stück bestehen oder so miteinander verbunden sein, so dass sie auch bei großer Beanspruchung nicht brechen können.

Die Stiele selbst sollten aus Holz, Aluminium oder Metall bestehen, teilweise sind sie mit Kunststoff ummantelt: Die Stiellänge muss stimmen, damit man aufrecht harken und hacken kann. Bei Spaten und Grabegabel sind es 7o bis 75 Zentimeter, bei Harken und Hacken 15o Zentimeter. Praktisch sind abnehmbare Stiele zur Verwendung an anderen Werkzeugen.

Winterpflege

Zum Ende und außerhalb der Saison findet sich viel Zeit, um an die Gartengeräte zu denken: Ein wenig Pflege verlängert ihre Lebensdauer und hilft Geld zu sparen. Für Spaten, Rechen und Rasenmäher gibt es in der kalten Jahreszeit nicht viel zu tun. Bevor die Gartengeräte jedoch in Keller und Garage verschwinden, sollten sie gründlich gereinigt und überholt werden. Mit der richtigen Winterpflege halten sie länger und sind im Frühjahr fit für den Großeinsatz.

Handgeräte

Bodenbearbeitungsgeräte wie Spaten, Grabegabel, Hacken, Harken und Schaufel werden von Schmutz befreit, entrostet und eingefettet. Mit der Zeit lockern sich die Holzgriffe von Handgeräten wie Spaten, Rechen oder Hacke. Ein paar Schrauben genügen, um alles wieder zu befestigen. Bei der Gelegenheit werden spröde und raue Stiele ausgetauscht oder glatt geschliffen. Defekte Teile reparieren oder ersetzen.

Zum Schutz vor Rost werden alle Metallteile an den Handgeräten gründlich mit einer groben Bürste von Erdresten befreit: Anschließend mit einem Lappen etwas Öl oder Fett auftragen. Kerben am Spatenblatt lassen sich mit ein paar Feilen-Strichen ausmerzen. Wer sich die Arbeit im kommenden Jahr erleichtern will, schleift gleich die Kanten nach. Je schärfer diese sind, desto leichter fällt das Umgraben.

Astscheren werden geschärft und die Schrauben nachgezogen: Baumsägen müssen auf sauberen Schnitt kontrolliert werden, eventuell Sägeblatt austauschen. Ein fachmännischer Schliff macht auch aus oft benutzten Gartenscheren wieder scharfe Werkzeuge: In jedem Fall wichtig: Die Klingen von allen Pflanzenresten befreien, denn über diese können Krankheiten übertragen werden. Ein paar Tropfen Maschinenöl halten Federn und Gelenke in Schuss.

Auch die Klingen der Gartenscheren sollten regelmäßig geschärft und bei Bedarf die Schrauben nachgezogen werden: Bei guten Scheren können Einzelteile nachgekauft und ausgetauscht werden. Rostende Klingen sollten eingefettet und geölt werden. Schnittmesser sollten regelmäßig geschliffen und geölt werden, weil sie aus Stahl sind und rosten können. Dafür gibt es spezielle Schleifsteine, mit denen diese Messerklingen scharf geschliffen werden können.

Schubkarren und Gefäße

Schubkarre

Bei Schubkarren müssen die Reifen aufgepumpt und die Lauflager gefettet werden: Die Holme sollten kontrolliert und Holzgriffe bei Bedarf durch Kunststoffgriffe erneuert werden. Eimer aus Zink müssen trocken gelagert, Kunststoffeimer gesäubert und dunkel gelagert werden.

Töpfe und Pflanzcontainer, die wieder verwendet werden sollen, säubern und nach Größen sortieren: Sie dürfen nicht nass zusammengesteckt werden, weil sie sich später schlechter voneinander lösen. Der Topftisch muss gereinigt werden. Erde in Bottichen lagern, Bindematerial aufwickeln und sortieren. Stäbe, die wieder benutzt werden sollen, nach Länge sortieren und bündeln.

Gartenschläuche

Gartenschlauch

Gartenschläuche werden komplett entleert [sonst gefriert der letzte Wasserrest, dehnt sich aus und sprengt den Schlauch], ordentlich und knickfrei aufgerollt und liegend gelagert. Wenn der Schlauch schon leckt, können die defekten Stellen herausgeschnitten und die Einzelteile mit Schlauchverbindern neu zusammengefügt werden.

Rasenmäher

Der Rasenmäher aus dem Bereich der Gartentechnik wird mit einer Holz- oder Kunststoffspachtel von allen Grasresten befreit, um Rost zu vermeiden: Am besten auch gleich den Messerbalken ausbauen und die Klingen nachschleifen. Wer das dazu notwendige Werkzeug nicht hat [nämlich einen Maul-Rollgabelschlüssel], findet Hilfe beim Motorgerätefachhändler, der häufig auch eine Einlagerung samt Serviceleistungen über den Winter anbietet.

Und wenn sich bei der Winterinventur doch herausstellt, dass Reparatur und Pflege nichts mehr nützen: beim Neukauf unbedingt auf Qualität achten. Die billigsten Gartengeräte erweisen sich auf Dauer oft als die teuersten, weil sie allzu schnell ihren Dienst versagen.

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