Geranie

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Geranien

Der Sommer gehört den Geranien: Sie sind selbst für Großstädter mit Zeitmangel ein Klacks. Neben dem Gießen und Düngen müssen nur ihre verwelkten Blüten regelmäßig entfernt werden. Das dürfte trotz Freizeitstress klappen. Also, her damit! Aber bitte nicht nur den etwas steif wirkenden, roten Geranienklassiker.

An dem allein hat man sich längst satt gesehen. Wie wäre es stattdessen und daneben mit der anderen, der exotischen Geranie? Eine heißblütige Afrikanerin, die die Wärme und die Sonne liebt. Eine schillernde Schönheit, mit exotisch gefransten und gefüllten Blüten. Eine robuste Natur, die unermüdlich blüht. Vom ersten bis zum letzten Balkontag.

Die Geranie ist eine der am meisten gekauften Topfpflanzen: Sie ist vor allem wegen ihrer Verwendungsvielfalt, ihres Blütenreichtums und der Leuchtkraft der Blüten besonders beliebt. Die Geranien bleiben ein Dauerhit, auch wenn seit einigen Jahren eine bunte Vielfalt im Balkonkasten gefragt ist. Geranien sind sehr pflegeleicht.

Inhaltsverzeichnis

Farbpalette

Nicht nur ihre Blütenform, auch die Farbpalette bietet mehr Exotik denn je: Neue Geraniensorten blühen jetzt in Unschuldsweiß, Romantikrosa, Lachs- oder Leuchtorange, Pink, Brombeer- und Schwarzrot. Farbbewusstsein beweist, wer die Rot-Töne mixt und mutig in einem Kasten kombiniert.

Sympathiepunkte bringen aber auch zweifarbige, gefleckte und gesprenkelte Sorten. Edelgeranien spielen sich durch ihre großen samtigen Blüten und das kuschelweiche Laub in den Vordergrund. Noch auffälliger sind allerdings die gekräuselten und bunt gefleckten Blätter der Duftgeranien. Sie verströmen zudem bei Berührung fruchtige, würzig herbe oder blumige Aromen. Reibt man die Blätter zwischen den Fingern, setzten sie Orangenschalen-, Apfel-, Zimt-, Muskat- oder Rosenduft frei.

Robustes Wesen

Jetzt gibt es genug Gründe für einen Sommer mit Geranien: Doch was wirklich überzeugt, ist ihr robustes Wesen. Weder ein verregneter Sommer, noch eine große Hitzewelle nehmen der Geranie die Lust am Blühen. Ganz im Gegenteil, wenn andere Balkongäste vor der Hitze kapitulieren, drehen Geranien erst richtig auf.

Bewässerung

Die Geranie liebt die volle Sonne: Dadurch verdunstet sie viel und benötigt auch eine Menge Wasser. Staunässe verträgt sie allerdings gar nicht. Halten Sie die Geranie deshalb nicht dauerhaft feucht, sondern gießen Sie nur, wenn das Substrat wieder getrocknet ist. Wässern Sie im Zweifel lieber etwas weniger. Die Geranie verträgt problemlos kurze Trockenperioden.

Sortenvielfalt

Die Züchter haben in den vergangenen Jahren sehr viel zur Verbesserung der Sorten getan: Intensive, leuchtende Farben, Blütenreichtum und Wetterfestigkeit sind die Ergebnisse der Züchtung. Neben den stecklingsvermehrten Geranien spielen samenvermehrte nur eine geringe Rolle. Duftgeranien, die durch die aromatischen Blätter und den bizarren Wuchs auffallen, haben in jüngster Zeit immer mehr Freunde gefunden.

Duftgeranien

Duftgeranien lassen sich vielseitig verwenden: Sie sehen nicht nur schön aus und duften angenehm, das Laub der Duftgeranie ist auch essbar. Klein geschnitten können Sie mit ihren Blättern Salate würzen und mit den unterschiedlichen Aromen Obst oder Nachspeisen verfeinern.

Kombinationsmöglichkeiten

Damit keine Langeweile aufkommt, können Geranien mit anderen sonnenliebenden Balkonblühern kombiniert werden: Hänge-Verbene [Verbena], Blaues Gänseblümchen [Brachyscome] und Fächerblume [Scaevola] haben ähnliche Ansprüche und eignen sich gut als Geranienpartner im Balkonkasten.

Je größer der Topf, desto stattlicher werden Geranien: Setzen Sie die Pflanzen nicht zu dicht nebeneinander, sonst behindern sie sich gegenseitig. In einem Balkonkasten mit 100 Zentimetern Länge sollten höchstens sieben Pflanzen wachsen.

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