Gießkanne

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Gießkannen

Gießkannen sind unerlässliche Gebrauchsgegenstände im Haus- und im Zimmergarten: Wenn es um die gezielte Bewässerung geht, sind sie nicht durch den Gartenschlauch zu ersetzen. Doch Gießkanne ist nicht gleich Gießkanne.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Solange die Menschen Pflanzen anbauen, bewässern sie die Beete: Doch erst seit dem 19. Jahrhundert ist die Gießkanne, wie wir sie kennen, in Gebrauch. In Stuttgart begann die Gießkannenproduktion. Noch heute können solche verzinkten Blechkannen mit Querbügel erworben werden, wie sie damals hergestellt wurden. Zuerst waren sie rund, aber bald entwickelte sich die ovale Kanne, die sich besser tragen ließ.

Gießkannen werden in vielfältigen Formen angeboten: Modernes Design hat auch vor den 'Wasserträgern' nicht halt gemacht. Aber nicht alle formschönen Modelle sind auch zweckmäßig.

Fassungsvolumen

Im Zimmergarten sind kleine Kannen mit einem Fassungsvolumen von zwei bis fünf Litern sinnvoll: Die Tülle sollte lang sein, schmal und ohne Brause, damit sich gezielter in die Blumentöpfe wässern lässt. Für den Nutz- und Ziergarten gibt es Kannen bis zu 15 Litern. Man sollte sich allerdings mit einer 10-Liter-Kanne begnügen, um den Rücken zu schonen. Tragen Sie lieber beidseitig zwei leichtere Gefäße als einseitig ein schweres. Besonders komfortabel ist eine Kunststoffkanne mit Längs- und Querbügel [Fa. Fiskars]. Sie lässt sich angenehm tragen und ausgezeichnet ausgießen.

Kunststoff oder Edelstahl?

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Kunststoffgießkannen sind leicht, preisgünstig und gut in der Handhabung: Allerdings können sie durch UV- Strahlung und starke Temperaturschwankungen in wenigen Jahren brüchig werden. Stellen Sie deshalb diese Gefäße nicht in die pralle Sonne und vermeiden Sie Frosteinwirkung im Herbst und Winter. Haltbarer sind Kannen aus verzinktem Stahlblech oder Edelstahl. Sie sind aber teurer in der Anschaffung und besitzen ein höheres Gewicht.

Brausen

Brausen sind das Herzstück der Gießkannen: Sie sollten feine Löcher aufweisen, fest auf der Tülle sitzen und zum Reinigen abnehmbar sein. Meist wird im Freien mit der Brause gewässert, damit das Wasser in kleinen Tropfen weich fällt und das Erdreich nicht 'verschlämmt'. Wenn die Brause nach oben gerichtet ist, plätschert das Wasser noch sanfter auf den Boden.

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