Kategorie:Gartenkalender Juni

Aus Gardora.at
Wechseln zu: Navigation, Suche
Rosen im Regent's Park

Gartenkalender Juni verzeichnet Gartenarbeiten, die im Juni anfallen. Arbeiten, die im vorigen Monat anfielen, findet man unter Gartenkalender Mai, Arbeiten im nächsten Monat hingegen bei Gartenkalender Juli.- Bevor der Gartenfreund seinen Garten im Juni in voller Schönheit genießen kann, wartet die Gartenarbeit auf ihn: Aber es ist ja nicht so, als sei es nur Arbeit, sie bietet doch Ablenkung vom Alltag und zeigt neue Blickwinkel im Garten auf, sodass durch sie der erste Schritt zur Entspannung erfolgt.

Inhaltsverzeichnis

Gedicht zum Juni

Löns, Hermann (1866-1914)

Zärtlichkeit

Der blaue und der weiße Flieder
Umduftet unsere Laubenbucht,
Goldregen pendelt auf uns nieder
Der blütenschweren Zweige Wucht.
Viele weiße Schmetterlinge fliegen,
Der Spötter singt im Rosendorn,
Ganz langsam sich die Zweige wiegen.
Ein warmer Wind geht über das Korn.
Die Sonne spielt auf deinen Händen,
Die lässig ruhn auf deinem Kleid,
Mein Blick will sich davon nicht wenden,
Mein Herz denkt lauter Zärtlichkeit

Regelmäßige Arbeiten

Bevor der Gartenfreund mit der Lockerung des Bodens beginnt, sollte sichergestellt sein, dass die Pflanzfläche frei von Wild- oder Unkräutern ist, damit sich vor allem die Wurzelunkräuter nach der Bodenbearbeitung nicht sprunghaft ausbreiten. Die Bodenlockerung wirkt zum einen der Verdichtung des Bodens entgegen und erhöht zum anderen das Speichervermögens des Bodens an Wasser und Nährstoffen. Darüber hinaus verleiht sie der Pflanzfläche den letzten optischen Schliff. Allerdings sollte bei der Bodenlockerung darauf geachtet werden, dass um die Pflanzen einige Zentimeter nicht bearbeitet werden, damit das Wurzelwerk der Pflanzen geschont wird und die Pflanzen nicht unter der Bodenbearbeitung leiden.
Zur Rasenpflege gehört nicht nur der regelmäßige Schnitt der Rasenfläche sondern auch das Düngen und das Vertikutieren der Rasenfläche. Bei einer Düngung im Juni sollte darauf geachtet werden, dass nur eine geringe Düngergabe erfolgt, so dass der Dünger nicht ausgewaschen wird. Wenn im Juni vertikutiert wird, muss vor dem Vertikutieren ein Rasenschnitt erfolgen, damit der Rasen nicht durch diesen Vorgang geschädigt wird. Zusätzlich sollte zuvor geprüft werden, wie stark der Rasen vergreist ist. Für die Freunde des formellen Gartens, für den eine Rasenfläche nur aus Rasen bestehen darf, kommt hier jedoch noch die Wildkrautbekämpfung hinzu. Diese kann zum einen auf manuelle Weise erfolgen oder durch den Einsatz von selektiven Unkrautvernichtungsmitteln.
  • Unkrautzupfen
Beim Unkrautzupfen ist größte Sorgfalt geboten. So sollte hierbei nicht nur das Unkraut gezupft sondern berücksichtigt werden, dass Samenunkräuter zwar häufiger und schneller in den Pflanzflächen aufkommen, doch Wurzelunkräuter wesentlich schwerer aus der Pflanzung entfernt werden können. Hier ist die Wahl des richtigen Werkzuges von wesentlicher Bedeutung.

Unregelmäßige Arbeiten

Nachdem die kleine Düngergabe im Frühjahr erfolgt ist, sollte in den Sommermonaten eine weiter kleine Düngergabe erfolgen. Sie stellt sicher, dass die Pflanzen optimal mit Nährstoffen versorgt werden und sich ungehindert entwicklen können. Bei der Düngergabe ist darauf zu achten, dass diese nicht in der prallen Sonne erfolgt, da dies zu Verbrennungen an den Pflanzenteilen führen kann.
Gerade auf Terrassen und Balkonen wirken ein paar schön bepflanzte Blumentöpfe wunderschön und binden diese in den Garten ein oder bilden einen gezielten Kontrast. Aus diesem Grund sollte der Gärtner gegen Ende des Monats Mai die Töpfe spätestens mit der Sommerbepflanzung bepflanzen. Doch welche Pflanzen sollen nun gepflanzt werden? Ganz nach persönlicher Vorliebe benutzt man die Topfbepflanzung, um die Blütenpracht der Beete zu ergänzen, sie zu unterstreichen oder einen Kontrast zu ihr zu bilden.
Steht die Hecke jedoch auf keinem sonderlich wüchsigen Standort, wodurch sie in der ersten Jahreshälfte nur einen geringen Zuwuchs hat, reichen im Allgemeinen zwei Formschnitte der Hecke. In diesem Fall sollte der erste Schnitt der Hecke nach dem sogenannten Johannistrieb um den 10.06. erfolgen.
- Mulchen – Gartenarbeit leicht gemacht? Außer Frage steht, dass ein gemulchtes Beet stets einen gepflegten Eindruck vermittelt. Die Mulchauflage sollte zwischen 5 und 10 Zentimetern betragen. Die Mulchauflage wirkt sich positiv auf den Boden aus, indem sie das Aufkommen von unerwünschtem Begleitwuchs und die Verdichtung des Bodens vermindert, sie reduziert die Erosion sowie die Verdunstung von Wasser und gleicht die großen Temperaturschwankungen an der Bodenoberfläche aus. So entsteht ein ausgeglicheneres Bodenklima, welches Ihnen die Pflanzen danken. Allerdings sollte vor dem Mulchen bedacht werden, dass dies auch zu Problemen führen kann. So kommt es beim Mulchen mit Rindenmulch durch die Zersetzung der Rinde, da sie meinst von Nadelgehölzen stammt, zu einer Senkung des PH-Wertes. Dies verursacht im Boden eine Verschiebung der der Nährstofflöslichkeit. Bei Pflanzen wie Rhododendron oder Azaleen kann dies gewünscht sein. Bei Pflanzen, die auf einen neutralen Standort angewiesen sind, kommt es zu einer Schwächung der Pflanze. Aus diesem Grund sollte vor dem Mulchen eine Kalkgabe erfolgen. Sie sollte jedoch nicht mehr wie 20 Gramm je Quadratmeter betragen. Wem nun das Erscheinungsbild von Rindenmulch zu grob ist, der kann zum Mulchen auch auf Kompost zurückgreifen. Das Ergebnis des Mulchens überzeugt jeden Betrachter, doch leider verringert diese Art des Mulchens nicht das Aufkommen von Wildkräutern.
Jeder, der einen Garten besitzt, weiß, dass die Witterung nie so ist, wie sie sein sollte, damit der Garten sich so entwickelt, wie man es geplant hat. Vor allem auf Standorten, die eine geringe Bodenmächtigkeit haben oder sich auf einem sehr schweren Boden befinden, fordert die Witterung schnell einen ersten Tribut. Gerade in den Sommermonaten Juni, Juli, August und September sollte nach mehreren heißen Tagen, an denen es keinen Niederschlag gab, darauf geachtet werden, dass die Pflanzen nicht vertrocknen. Hier bleibt dem Gartenfreund nicht anderes übrig, als seine Pflanzen zu wässern. Diese Arbeit erfordert ein gesundes Augenmaß und ist sehr stark von dem Standort, der Lage und der Bepflanzung abhängig. Zur Erleichterung dieser Arbeit können um die Pflanzen in wenigen Dezimetern Radius Gießränder im Boden ausgezogen werden.
Pflanzenschutzmittel werden häufig mit Hilfe von Spritzgeräten ausgebracht.
Je nach Intensität des Befalls der Pflanzung mit Schädlingen sollte abgewogen werden, welche Maßnahmen ergriffen werden. So kann ein leichter Befall mit Schädlingen toleriert werden. Bei stärkerem Befall der Pflanzung empfiehlt es sich, gezielt nach einem Mittel gegen den Schädling zu suchen. Hierbei muss es nicht immer die Chemiekeule sein, es können auch biologische Mittel sein, die Abhilfe schaffen können.
  • Umgestaltung des Gartens
Für die Umsetzung der geplanten Veränderungen im Garten bieten sich vor allem die Monate Mai bis September an. Es ist ja nicht so, dass der Gartenfreund zu dieser Zeit nicht schon genug zu tun hat. Aber für Erd- und Steinarbeiten ist es der richtige Zeitpunkt, da das Wetter in diesen Monaten eine gute Bearbeitbarkeit der meisten Böden ermöglicht.

Blütenfreuden im Juni

Pfingstrose: lat. Paeonia
Auf trockenen, durchlässigen und mageren Böden bietet der Ginster mit seiner meist gelben Blüte, von Natur aus nur selten mit einer roten Blüte versehen, einen wunderschönen dankbaren Blütenaspekt. So verleiht er auch den trockenen Standorten in diesem Monat Glanz.
Eine ganz besondere Augenweide ist die Pfingstrose in den Beetflächen, sie bevorzugt halbschattige bis vollsonnige Lagen, die ihr Schutz vor Spätfrost bietet. Mit ihren prachtvoll gefüllten Blüten von weiß über rosa bis rot, zieht sie die Blicke des Betrachters auf sich und weckt die Vorfreude auf die Blütenpracht, die die kommenden Monate bereithalten.
Die Familie der Glockenblume umfasst sehr viele Arten und Sorten. So gibt es fast für jede Situation im Garten die passende Glockenblume. Dabei reicht ihr Erscheinungsbild von der Dalmatiner Glockenblume mit einer Wuchshöhe von 15 bis 20 cm bis hin zur Waldglockenblume mit einer Höhe von ca. 100 cm. Die Glockenblume blüht vorwiegend in ihrem eigentümlichen Blau. Seltener hingegen wartet die Glockenblume mit einer weißen Blüte auf. Je nach Art benötigen sie einen frischen Standort in Gehölznähe oder auf der Freifläche bis hin zu Freiflächenpflanzungen mit Steppencharakter oder sogar am Wasserrand. Sie sind dankbare Stauden, die mit ihren Blüten jeden Garten bereichern.
Die Zeiten, in der die Schwertlilie mit einer schlichten gelben ansprechenden Blüte aufgewartet hat, ist längst vorbei. So reicht ihr Blütenspeckturm von gelb und blau und unterschiedlich gezeichneten Blüten aus Kombinationen von weiß rosa mit rosa bis hin zu Blüten, die gelb, weiß und violett in sich verbinden. Mit ihrer Wuchshöhe, je nach Art zwischen 25 und 100 Zenitmetern, kann sie ganz nach Belieben verwendet werden. Jedoch erschwert sie mit ihrem schwertähnlichen Blatt die Einbindung in die Pflanzung. Geschickt platziert kann dies aber auch zur Erhöhung der Spannung in der Pflanzung beitragen. Aufgrund der vielen Arten, Sorten und Hybriden gibt es für jeden Standort die entsprechende Schwertlilie.

Mehr im Wiki

In nachfolgend aufgeführten Unterkategorien und Seiten des Gartenwikis finden sich zusätzliche Informationen, die bei den saisonal erforderlichen Arbeiten weiterhelfen:

Unterkategorien

Es werden 9 von insgesamt 9 Unterkategorien in dieser Kategorie angezeigt:

Seiten in der Kategorie „Gartenkalender Juni“

Es werden 200 von insgesamt 575 Seiten in dieser Kategorie angezeigt:

(vorherige 200) (nächste 200)

A

B

C

C (Fortsetzung)

D

E

F

F (Fortsetzung)

G

(vorherige 200) (nächste 200)
Werben auf Gardora.at...