Kategorie:Gartenkalender März

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Tulpen gehören zu den beliebtesten Frühlingsblühern.
Tulpen gehören zu den beliebtesten Frühlingsblühern.

Gartenkalender März verzeichnet Gartenarbeiten, die im März anfallen. Arbeiten, die im vorigen Monat anfielen, findet man unter Gartenkalender Februar, Arbeiten im nächsten Monat hingegen bei Gartenkalender April.- Bevor der Gartenfreund seinen Garten im August in voller Schönheit genießen kann, wartet die Gartenarbeit auf ihn: Aber es ist ja nicht so, als sei es nur Arbeit, sie bietet doch Ablenkung vom Alltag und zeigt neue Blickwinkel im Garten auf, sodass durch sie der erste Schritt zur Entspannung erfolgt.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Gedicht zum März

Fontane, Theodor (1819-1898)

Nun ist er endlich kommen doch
In grünem Knospenschuh;
"Er kam, er kam ja immer noch"
Die Bäume nicken sich's zu.
Sie konnten ihn all erwarten kaum,
Nun treiben sie Schuß auf Schuß;
Im Garten der alte Apfelbaum,
Er sträubt sich, aber er muß.
Wohl zögert auch das alte Herz
Und atmet noch nicht frei,
Es bangt und sorgt; "Es ist erst März,
Und März ist noch nicht Mai."
O schüttle ab den schweren Traum
Und die lange Winterruh:
Es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag's auch du.

[bearbeiten] Regelmäßige Arbeiten

Bodenbearbeitung ohne Maschineneinsatz
Bodenbearbeitung ohne Maschineneinsatz
Bevor der Gartenfreund mit der Lockerung des Bodens beginnt, sollte sichergestellt sein, dass die Pflanzfläche frei von Wild- oder Unkräutern ist, damit sich vor allem die Wurzelunkräuter nach der Bodenbearbeitung nicht sprunghaft ausbreiten. Die Bodenlockerung wirkt zum einen der Verdichtung des Bodens entgegen und erhöht zum anderen das Speichervermögens des Bodens an Wasser und Nährstoffen. Darüber hinaus verleiht sie der Pflanzfläche den letzten optischen Schliff. Allerdings sollte bei der Bodenlockerung darauf geachtet werden, dass um die Pflanzen einige Zentimeter nicht bearbeitet werden, damit das Wurzelwerk der Pflanzen geschont wird und die Pflanzen nicht unter der Bodenbearbeitung leiden.
Gerade im Frühjahr kann eine attraktive Bepflanzung der Töpfe das Erwachen des Gartens ankündigen. Eine Bepflanzung der Töpfe mit Frühblühern wie Krokussen, Märzenbecher und frühblühenden Veilchen können die ersten Farbtupfer im Garten sein, die kommende Gartensaison einläuten und die Blicke von den gerade erst ausziehenden Stauden ablenken. Jedoch stellt sich spätesten dann eine unangenehme Frage, wenn der Garten erwacht ist. Was passiert mit der unattraktiven Bepflanzung, wenn der Garten grünt? Nun, entweder pflanzt man die Stauden in den Garten oder belässt sie in den Töpfen, sodass sie im nächsten Jahr erneut das Jahr einläuten oder sie wandern in den Kompost. Auf jeden Fall sollte im Mai die Sommerbepflanzung Einzug in die Töpfe halten.
  • Pflanzen im Frühjahr
Zum Pflanzen bieten sich vor allem der Herbst und das Frühjahr an, da sich zu dieser Zeit die meisten Pflanzen, die so genannten sommergrüne Pflanzen, in der Vegetationspause befinden und hierdurch sehr unempfindlich sind, da sie kein Laubkleid tragen. Hierdurch reduziert sich die Gefahr, dass die neu gepflanzten Pflanzen ausfallen. Erfolgt die Pflanzung im Frühjahr, ist die Gefahr gegeben, dass die Pflanzen in der Baumschule oder im Gartenmarkt zu weit vorgezogen sind, sodass die Pflanzen weiter entwickelt sind, wodurch sie vor allem vor der direkten Sonneneinstrahlung geschützt werden müssen, damit diese keinen Sonnenbrand bekommen. Außerdem können diese Pflanzen einen erhöhten Wasserbedarf haben, wodurch sie häufiger zu wässern sind.
  • Pflegeschnitt von Gehölzen im Frühjahr
Der richtige Zeitpunkt um eine Pflanzung auszulichten oder sie zu verjüngen, ist entscheidend für das Gelingen der Arbeit. Aus diesem Grund bieten sich der Herbst und das Frühjahr besonders gut an, da sich die meisten Gehölze zu dieser Zeit in der Vegetationspause befinden. Hierdurch wird unter anderen vermieden, dass die Gehölze ausbluten können. Im Frühjahr können die Gehölze genau so wie im Herbst ausgelichtet oder verjüngt werden. Jedoch sollte im Frühjahr darauf geachtet werden, dass sich die Pflanzen noch nicht im Austrieb befinden. Sofern der erste Schnitt im Herbst erfolgt ist, sollten im Frühjahr die Schnittstellen auf Erfrierungen kontrolliert und nachgeschnitten werden. Hierdurch wird die Infektionsgefahr mit Pilzen reduziert.
Beim Unkrautzupfen ist größte Sorgfalt geboten. So sollte hierbei nicht nur das Unkraut gezupft sondern berücksichtigt werden, dass Samenunkräuter zwar häufiger und schneller in den Pflanzflächen aufkommen, doch Wurzelunkräuter wesentlich schwerer aus der Pflanzung entfernt werden können. Hier ist die Wahl des richtigen Werkzuges von wesentlicher Bedeutung.

[bearbeiten] Unregelmäßige Arbeiten

Bei der ersten Düngung im Jahr sollte berücksichtigt werden, dass die Düngergabe erst dann erfolgt, wenn die Pflanzen ausgezogen sind, damit diese den Dünger aufnehmen und verhindert wird, dass der Dünger ohne irgendeine Wirkung durch den Regen aus der Pflanzung ausgewaschen wird. Hierbei kann unter anderm auf organischen Dünger zurückgegriffen werden, da dieser erst im Laufe des Jahres die Nährstoffe freisetzt. Weiterhin regt ein organischer Dünger die Bodenlebewesen an, wodurch die belebte Bodenschicht ein besseres Bodengefüge erhält und so mehr Wasser und Nährstoffe speichern kann.
- Mulchen – Gartenarbeit leicht gemacht? Außer Frage steht, dass ein gemulchtes Beet stets einen gepflegten Eindruck vermittelt. Die Mulchauflage sollte zwischen 5 und 10 Zentimetern betragen. Die Mulchauflage wirkt sich positiv auf den Boden aus, indem sie das Aufkommen von unerwünschtem Begleitwuchs und die Verdichtung des Bodens vermindert, sie reduziert die Erosion sowie die Verdunstung von Wasser und gleicht die großen Temperaturschwankungen an der Bodenoberfläche aus. So entsteht ein ausgeglicheneres Bodenklima, welches Ihnen die Pflanzen danken. Allerdings sollte vor dem Mulchen bedacht werden, dass dies auch zu Problemen führen kann. So kommt es beim Mulchen mit Rindenmulch durch die Zersetzung der Rinde, da sie meinst von Nadelgehölzen stammt, zu einer Senkung des PH-Wertes. Dies verursacht im Boden eine Verschiebung der der Nährstofflöslichkeit. Bei Pflanzen wie Rhododendron oder Azaleen kann dies gewünscht sein. Bei Pflanzen, die auf einen neutralen Standort angewiesen sind, kommt es zu einer Schwächung der Pflanze. Aus diesem Grund sollte vor dem Mulchen eine Kalkgabe erfolgen. Sie sollte jedoch nicht mehr wie 20 Gramm je Quadratmeter betragen. Wem nun das Erscheinungsbild von Rindenmulch zu grob ist, der kann zum Mulchen auch auf Kompost zurückgreifen. Das Ergebnis des Mulchens überzeugt jeden Betrachter, doch leider verringert diese Art des Mulchens nicht das Aufkommen von Wildkräutern.
Zur Rasenpflege gehört nicht nur der regelmäßige Schnitt der Rasenfläche sondern auch das Düngen und das Vertikutieren der Rasenfläche. Bei einer Düngung im März sollte darauf geachtet werden, dass nur eine geringe Düngergabe erfolgt, so dass der Dünger im Herbst nicht ausgewaschen wird. Wenn im März vertikutiert wird, muss vor dem Vertikutieren ein Rasenschnitt erfolgen, damit der Rasen nicht durch diesen Vorgang geschädigt wird. Zusätzlich sollte zuvor geprüft werden, wie stark der Rasen vergreist ist. Für die Freunde des formellen Gartens, für den eine Rasenfläche nur aus Rasen bestehen darf, kommt hier jedoch noch die Wildkrautbekämpfung hinzu. Diese kann zum einen auf manuelle Weise erfolgen oder durch den Einsatz von selektiven Unkrautvernichtungsmitteln.
Für die Umsetzung der geplanten Veränderungen im Garten bieten sich vor allem die Monate Mai bis September an. Es ist ja nicht so, dass der Gartenfreund zu dieser Zeit nicht schon genug zu tun hat. Aber für Erd- und Steinarbeiten ist es der richtige Zeitpunkt, da das Wetter in diesen Monaten eine gute Bearbeitbarkeit der meisten Böden ermöglicht.

[bearbeiten] Blütenfreuden im März

Die ersten Stauden des Jahres sind schon in voller Blüte, aber die Natur hält für diesen Monat schon die nächsten Pflanzen bereit, die den Übergang der Frühlingsblüher zu den Frühsommerblühern einleiten.

Nachdem die ersten Boten des Frühlings dem Garten die ersten Farbkleckse verliehen haben, werden sie durch den Krokus ergänzt. Hierbei bietet die Familie der Kokusse eine große Auswahl an Farben und Formen. So entsteht im Frühjahr das erste Blütenmeer in den Beeten.
Als eines der ersten Gehölze beginnt die Kornelkirsche mit ihrer gelben Blüte und setzt die sonst recht bodennahe Blüte in der Strauchschicht vor. Weit sichtbar verkündet sie: der Frühling hat begonnen und unweigerlich Einzug erhalten.
Weiße und rosafarbene Rhododendren - eine ideale Kombination.
Weiße und rosafarbene Rhododendren - eine ideale Kombination.
Als wolle die Haselnuss die Ankündigung der Kornelkirsche unterstreichen entfaltet sie ihre gelben Kätzchen und beginnt mit ihrer Blüte. Der Garten erwacht zum Leben. In den Beeten setzt sich während dessen die Blüte des kleinen Winterlings, des Balkan Windröschen und der Krokusse fort.
Die ersten Arten und Sorten der Familie der Rhododendron und der Azaleen scheinen diesem Monat den letzten Glanz verleihen zu wollen. So beginnen sie mit ihrer prachtvollen mitunter gefüllten Blüte von weiß bis rot.
Mit Beginn der roten oder weißen Blüte der japanischen Zierquitte erhält auch das erste zarte Grün Einzug in den Garten. Zusammen mit den Rhododendron und den Azaleen beginnen die prachtvollen gefüllten oder auch ungefüllten Blüten jeden Garten zu verzaubern.

[bearbeiten] Mehr im Wiki

In nachfolgend aufgeführten Unterkategorien und Seiten des Gartenwikis finden sich zusätzliche Informationen, die bei den saisonal erforderlichen Arbeiten weiterhelfen:


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