Kategorie:Gartenkalender September

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Zu den Sommerblumen gehört auch die beliebte Ringelblume.
Zu den Sommerblumen gehört auch die beliebte Ringelblume.

Gartenkalender September verzeichnet Gartenarbeiten, die im September anfallen. Arbeiten, die im vorigen Monat anfielen, findet man unter Gartenkalender August, Arbeiten im nächsten Monat hingegen bei Gartenkalender Oktober.- Bevor der Gartenfreund seinen Garten im September in voller Schönheit genießen kann, wartet die Gartenarbeit auf ihn: Aber es ist ja nicht so, als sei es nur Arbeit, sie bietet doch Ablenkung vom Alltag und zeigt neue Blickwinkel im Garten auf, sodass durch sie der erste Schritt zur Entspannung erfolgt.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Gedicht zum September

Dauthendey, Max (1867-1918)

Der brennende Kalender: September

Hinfällig, wie die Erinnerungen,
Stehen Herbstzeitlosen im nassen Gras
Und sprechen von Lieb' mit zerbrechlichen Zungen.
Noch ein Schmetterling über die Schulter mir flog,
War ein Gedanke, der bei dir Honig sog.
Den Bäumen fallen die Blätter aus,
Und wimmernde Stimmen wollen ins Haus,
Wo herbstlos dein Herz in Liebe thront,
Wie des Hauses Herd von Flammen bewohnt.

[bearbeiten] Regelmäßige Arbeiten

Bevor der Gartenfreund mit der Lockerung des Bodens beginnt, sollte sichergestellt sein, dass die Pflanzfläche frei von Wild- oder Unkräutern ist, damit sich vor allem die Wurzelunkräuter nach der Bodenbearbeitung nicht sprunghaft ausbreiten. Die Bodenlockerung wirkt zum einen der Verdichtung des Bodens entgegen und erhöht zum anderen das Speichervermögen des Bodens an Wasser und Nährstoffen. Darüber hinaus verleiht sie der Pflanzfläche den letzten optischen Schliff. Allerdings sollte bei der Bodenlockerung darauf geachtet werden, dass um die Pflanzen einige Zentimeter nicht bearbeitet werden, damit das Wurzelwerk der Pflanzen geschont wird und die Pflanzen nicht unter der Bodenbearbeitung leiden.
Beim Ausputzen der Stauden und Gehölze werden die verblühten Blüten aus den Pflanzen entfernt. Dadurch wird verhindert, dass die Pflanzen Energie für die Bildung der Samen aufwenden. Weiterhin regt es Pflanze dazu an, weitere Blüten zu bilden. Jedoch gibt es hierzu zwei Standpunkte, diese lassen sich leicht am Beispiel der Rosen verdeutlichen. Die Rosen bilden wunderschöne Blüten aus, sowie eine Frucht, die im Herbst und Winter einen schönen Orange- bis Rotton annimmt, wodurch die Rosen in dieser Jahreszeit mit einem weiteren Blickfang aufwarten.
Steht die Hecke auf keinem sonderlich wüchsigen Standort, wodurch sie in der ersten Jahreshälfte nur einen geringen Zuwuchs hat, reichen im Allgemeinen zwei Formschnitte der Hecke pro Jahr. In diesem Fall sollte der erste Schnitt der Hecke nach dem sogenannten Johannistrieb um den 10. Juni erfolgen.
Handspindelmäher: die Urform des Rasenmähers
Handspindelmäher: die Urform des Rasenmähers
Zur Rasenpflege gehört nicht nur der regelmäßige Schnitt der Rasenfläche sondern auch das Düngen und das Vertikutieren der Rasenfläche. Bei einer Düngung im September sollte darauf geachtet werden, dass nur eine geringe Düngergabe erfolgt, so dass der Dünger im Herbst nicht ausgewaschen wird. Wenn im September vertikutiert wird, muss vor dem Vertikutieren ein Rasenschnitt erfolgen, damit der Rasen nicht durch diesen Vorgang geschädigt wird. Zusätzlich sollte zuvor geprüft werden, wie stark der Rasen vergreist ist. Für die Freunde des formellen Gartens, für den eine Rasenfläche nur aus Rasen bestehen darf, kommt hier jedoch noch die Wildkrautbekämpfung hinzu. Diese kann zum einen auf manuelle Weise erfolgen oder durch den Einsatz von selektiven Unkrautvernichtungsmitteln.
  • Unkrautzupfen
Beim Unkrautzupfen ist größte Sorgfalt geboten. So sollte hierbei nicht nur das Unkraut gezupft sondern berücksichtigt werden, dass Samenunkräuter zwar häufiger und schneller in den Pflanzflächen aufkommen, doch Wurzelunkräuter wesentlich schwerer aus der Pflanzung entfernt werden können. Hier ist die Wahl des richtigen Werkzuges von wesentlicher Bedeutung.

[bearbeiten] Unregelmäßige Arbeiten

- Jeder, der einen Garten besitzt, weiß, dass die Witterung nie so ist, wie sie sein sollte, damit der Garten sich so entwickelt, wie man es geplant hat. Vor allem auf Standorten, die eine geringe Bodenmächtigkeit haben oder sich auf einem sehr schweren Boden befinden, fordert die Witterung schnell einen ersten Tribut. Gerade in den Sommermonaten Juni, Juli, August und September sollte nach mehren heißen Tagen, an denen es keinen Niederschlag gab, darauf geachtet werden, dass die Pflanzen nicht vertrocknen. Hier bleibt dem Gartenfreund nicht anderes übrig, als seine Pflanzen zu wässern. Diese Arbeit erfordert ein gesundes Augenmaß und ist sehr stark von dem Standort, der Lage und der Bepflanzung abhängig. Zur Erleichterung dieser Arbeit können um die Pflanzen in wenigen Dezimetern Radius Gießränder im Boden ausgezogen werden.
- Grade zu der blütenreichen Zeit im September scheint eine Düngung sehr angebracht. Jedoch sollte hierbei der nahende Winter nicht vergessen werden. Aus diesem Grund sollte über das Jahr die Düngung in mehreren kleinen Düngergaben erfolgen, so dass im August eine letzte gezielte Düngung erfolgen kann. Bei dieser Düngergabe sollte ein Dünger mit einem erhöhten Kaliumanteil verwendet werden. Durch den erhöhten Kaliumanteil in der Düngergabe blühen die meisten Pflanzen in kräftigeren Farben, wodurch dieser Blütenmonat an Pracht gewinnt. Zum anderen können die Pflanzen das Kalium in den Zellen einlagern, wodurch sie gestärkt in den Winter gehen und die kalte Jahreszeit etwas besser überstehen.
Die zweite Jahreshälfte im Gartenjahr wird eingeläutet. Die Topfbepflanzung ist schon fast verblüht. So sollte der Gartenfreund in seinen Gedanken bereits bei der Bepflanzung der Töpfe für den Herbst sein. So können einjährige Stauden zu Ende des Jahres ein wunderschöner Blickfang sein und den Garten um einige Farbkleckse bereichern.
Für die Umsetzung der geplanten Veränderungen im Garten bieten sich vor allem die Monate Mai bis September an. Es ist ja nicht so, dass der Gartenfreund zu dieser Zeit nicht schon genug zu tun hat. Aber für Erd- und Steinarbeiten ist es der richtige Zeitpunkt, da das Wetter in diesen Monaten eine gute Bearbeitbarkeit der meisten Böden ermöglicht.
Die Samen von Sonnenblumen lassen sich recht einfach selbst sammeln.
Die Samen von Sonnenblumen lassen sich recht einfach selbst sammeln.
- Mulchen – Gartenarbeit leicht gemacht? Außer Frage steht, dass ein gemulchtes Beet stets einen gepflegten Eindruck vermittelt. Die Mulchauflage sollte zwischen 5 und 10 Zentimetern betragen. Die Mulchauflage wirkt sich positiv auf den Boden aus, indem sie das Aufkommen von unerwünschtem Begleitwuchs und die Verdichtung des Bodens vermindert, sie reduziert die Erosion sowie die Verdunstung von Wasser und gleicht die großen Temperaturschwankungen an der Bodenoberfläche aus. So entsteht ein ausgeglicheneres Bodenklima, welches Ihnen die Pflanzen danken. Allerdings sollte vor dem Mulchen bedacht werden, dass dies auch zu Problemen führen kann. So kommt es beim Mulchen mit Rindenmulch durch die Zersetzung der Rinde, da sie meinst von Nadelgehölzen stammt, zu einer Senkung des PH-Wertes. Dies verursacht im Boden eine Verschiebung der Nährstofflöslichkeit. Bei Pflanzen wie Rhododendron oder Azaleen kann dies gewünscht sein. Bei Pflanzen, die auf einen neutralen Standort angewiesen sind, kommt es zu einer Schwächung der Pflanze. Aus diesem Grund sollte vor dem Mulchen eine Kalkgabe erfolgen. Sie sollte jedoch nicht mehr wie 20 Gramm je Quadratmeter betragen. Wem nun das Erscheinungsbild von Rindenmulch zu grob ist, der kann zum Mulchen auch auf Kompost zurückgreifen. Das Ergebnis des Mulchens überzeugt jeden Betrachter, doch leider verringert diese Art des Mulchens nicht das Aufkommen von Wildkräutern.
Im Allgemeinen sollte beim Obstholzschnitt nur 1/3 des einjährigen, 1/3 des zweijährigen und 1/3 des alten Holzes entfernt werden. Hierdurch wird sichergestellt, dass das Obstgehölz während der nächsten Austriebsperiode keine senkrechten Triebe ausbildet, die aus der Überschussversorgung mit Nährstoffen entstehen. Im Gegensatz zum Pflegeschnitt an Ziergehölzen erfolgt der Schnitt unter Berücksichtigung der speziellen Anforderungen jeder Art oder Gattung im Sommer. Dies geschieht, damit die Obstgehölze im Übergang des Sommers zum Herbst ihre Blütenknospen ausbilden. Erfolgt der Schnitt der Obstgehölze erst im Herbst, würde durch diesen Schnitt ein größerer Teil der Blütenknospen aus dem Gehölz entfernt. Im folgenden Jahr würde das Gehölz nach einem solchen Schnitt kaum fruchten. Beim Schnitt der Obstgehölze ist darauf zu achten, dass die jeweilige Kronenform erhalten bleibt, sodass waagerechte Triebe gefördert werden beziehungsweise waagerecht verlaufende Ersatztriebe für die derzeitigen Fruchttriebe gezogen werden.
- Die ersten Stauden, wie die Jungfer im Grün, die Akelei oder auch die Fingerhut, sind schon zur Samenreife gekommen. Es bietet sich daher für den Gartenfreund an, die Samen einzusammeln und zu trocknen, damit diese gezielt im nächsten Frühjahr ausgebracht werden können. Hierdurch wird zum einen der Charakter der Pflanzung beibehalten und zum andern können so individuelle Farbakzente gesetzt werden.
- Je nach Intensität des Befalls der Pflanzung mit Schädlingen sollte abgewogen werden, welche Maßnahmen ergriffen werden. So kann ein leichter Befall mit Schädlingen toleriert werden. Bei stärkerem Befall der Pflanzung empfiehlt es sich, gezielt nach einem Mittel gegen den Schädling zu suchen. Hierbei muss es nicht immer die Chemiekeule sein, es können auch biologische Mittel sein, die Abhilfe schaffen können.

[bearbeiten] Blütenfreuden im September

Welch prachtvolle Blume, die schon manch einen Künstler dazu angehalten hat ihre Schönheit auf einem Stück Leinwand fest zu halten. Der Bekannteste von ihnen ist wohl Vincent van Gogh. Was soll man noch zu dieser Blume sagen? Jeder verbindet den Sommer und die schönen Tage mit ihr. Um ihre volle Schönheit zu entwickeln, sollte sie in einer frischen Beet- oder Freiflächensituation gepflanzt werden.
Fast so prachtvoll wie die Sonnenblume ist der Sonnenhut, der mit seinen goldgelben Blüten mit der dunklen Mitte schon sehr an die Sonnenblume erinnert. Doch bietet der Sonnenhut eine größere „Flexibilität“ bei seinem Standort. So kann er von frischen Beetbereichen über frische Freiflächenbereichen bis zu Gehölzrandsituationen verwendet werden. Durch seine Wuchshöhe von 70 Zentimetern bietet der Sonnenhut genügend Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Stauden.
Gerade in Pflanzungen, in denen der Gehölzanteil recht gering ist, bietet sich das Chinaschilf an um diese Flächen zu gliedern. Der Vorteil gegenüber Gehölzen ist, dass das Chinaschilf nicht höher als 130 Zentimeter wird und im September silberne federartige Rispen ausbildet. Im Herbst oder Frühjahr kann das Chinaschilf auf Stock heruntergeschnitten werden. Wenn das Chinaschilf nach einigen Jahren in der Mitte auszukahlen beginnt, sollte die Pflanze geteilt werden. Die kahlen Stellen werden vor der Pflanzung entfernt.

[bearbeiten] Mehr im Wiki

In nachfolgend aufgeführten Unterkategorien und Seiten des Gartenwikis finden sich zusätzliche Informationen, die bei den saisonal erforderlichen Arbeiten weiterhelfen:


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